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Initiative gegen Fluglärm Mainz

Aktuelles

„Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest.“

Robert Koch (1843-1910)

Gesundheitliche Auswirkungen von Fluglärm

In den letzten 10 Jahren werden auf Grund der Zunahme des Verkehrslärmes – insbesondere des Fluglärmes - vermehrt medizinische Untersuchungen zu dem Einfluss von Lärm auf die Gesundheit durchgeführt. Für eine Beurteilung eignen sich Feldstudien, die unter den Bedingungen des täglichen Lebens durchgeführt werden. Zu beachten ist, dass gesundheitliche Auswirkungen (wie z.B. eine Bluthochdruckerkrankung) von einem chronischen Lärmstress erst nach 5 – 15 Jahren auftreten.

Denkbar und z.T. erwiesen sind Einwirkungen des Lärms und der Luftverschmutzung durch Flugzeuge auf:

  • das Herz-Kreislaufsystem
  • die Psyche (Schlafstörungen, Depression, Aggressivität, Burn out, Tinnitus)
  • die Atemorgane
  • das Immunsystem
  • das Hormonsystem
  • das Hörorgan


Als erwiesen wird mittlerweile angesehen, dass Fluglärm – insbesondere der nächtliche Fluglärm
ursächlich für arterielle Hypertonie ist.

Die Blutdruckerhöhung kann dabei auch ohne subjektive Belästigung oder Schlafstörungen auftreten, „das Ohr schläft nicht“.

Im Folgenden sind die wichtigsten veröffentlichen Studien zu den einzelnen Themen kurz zusammengefasst und bewertet.

Gesundheit

16.11.11

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz

Mittwoch, 16.11. | 18.55 Uhr | 8:45 min Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel zu Bluthochdruck und Fluglärm
07.11.11

hitec: 3Sat-Dokumentation: Keine Stille, nirgends

Lärm ist ein allgegenwärtiges Problem. Die stärkste Belastung geht wohl vom Verkehrslärm aus - mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. "In Deutschland sterben inzwischen mehr Menschen in Folge lärmbedingter, verkehrslärmbedingter Gesundheitsfolgen, als durch Verkehrsunfälle." Die Dokumentation e
Kategorie: Gesundheit, Mediathek

12.12.09

Fluglärm verursacht Infarkte und Schlaganfälle

Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt, lebt mit deutlich größerem Risiko, einen Schlaganfall oder Infarktrisiko zu erleiden. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes, die dem SPIEGEL vorliegt. Lärmschutz hilft nur bedingt.
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